Kann es auch Wachteln zu warm werden?

Endlich Sommer, Sonne und die Wärme genießen! Aber wie geht es unseren Wachteln eigentlich, wenn die Temperaturen immer höher klettern? Genießen sie die Wärme genauso wie wir? Wie schwitzen Wachteln denn? Und brauchen sie vielleicht sogar unsere Hilfe?

Auch wenn unsere japanischen Legewachteln erstaunlich anpassungsfähig sind, haben auch sie Temperaturen, bei denen sie sich über ein wenig Unterstützung von uns freuen. Bei den aktuellen Sommer-pur-Wetter schmelzen nicht nur wir dahin. Auch den Wachteln wird da schon einmal zu warm.

Wie schwitzen Wachteln?

Wachteln können wie viele andere Tiere nicht so schwitzen, wie Menschen es tun können. Hühner und Hunde sind hier nur 2 Beispiele. Selbstverständlich heißt das nicht, dass ihnen nicht zu warm werden kann. Besonders wenn die Temperatur über 30°C steigt, sieht man bei Wachteln immer mehr ein Hecheln. So versuchen die Tiere ihre Körpertemperatur zu regulieren.

Wie sollten wir Wachteln bei hohen Temperaturen unterstützen?

Im Sommer wie im Winter gilt: zu starke Temperaturschwankungen sollten vermieden werden! Aber über kleine Abkühlungen freuen sich unsere kleinen Minihühnchen sehr. So können im Außengehege z.B. Eiswürfel ausgelegt werden. Im Innenbereich sollte hier Vorsicht geboten sein, da der Stall beim Schmelzen der Eiswürfel natürlich nass wird. Außerdem können eiskalte Tücher aufgehangen werden. Auch auf Handtücher, die in kaltes Wasser getaucht wurden, legen sich die Wachteln gern zum Abkühlen. Stall und Auslauf müssen natürlich so schattig wie möglich gehalten werden und es sollte ebenfalls ein schattiges Sandbad möglich sein.
Wasser muss selbstverständlich immer zur Verfügung stehen!

Und nachts?

Nachts kühlt es ja meist recht stark ab. Hier freuen sich Wachteln über Steinplatten, die tagsüber die Wärme der Sonne speichern konnten und nachts noch nachwärmen.