11 Tipps bei Vogelmilben, Flöhe und Co. – Denn sie alle lieben Wachteln

Die Stimmung steigt!

Wir freuen uns im Frühling und Anfang Sommer über jedes Grad, was es langsam wärmer wird. Die Laune klettert zusammen mit dem Thermometer höher und höher. Und dann passiert es. Man entdeckt sie. SIE. Den Feind im Wachtelstall… Schädlinge wie die rote Vogelmilben, Flöhe und Co. machen nicht nur unseren Tieren zu schaffen, sondern sind auch für Menschen eine Gefahr, die nicht unterschätzt werden sollte. Aber was tun, wenn die lästigen Krabbelviehcher erst einmal unseren Stall überfallen haben? Wir verraten Ihnen 11 Tipps, die es in diesem Fall zu berücksichtigen gilt:

11 Tipps gegen Schädlinge

  1. Wer mehr vorsorgt hat weniger Nachsehen: Am besten ist es selbstverständlich, wenn man sich solche Schädlinge gar nicht erst einfängt bzw. sie ganz am Anfang, bevor sie sich ausbreiten können, bekämpft. Regelmäßig Kieselgur in den Badesand zu geben hat sich hier als sehr effektiv herausgestellt.
  2. Ebenfalls sehr bewährt in der Vorbeugung hat sich Eukalyptus Spray. Regelmäßig angewendet beugt es einem Befall ganz ohne Chemie vor.
  3. Kieselgur im Sandbad ist auch bei einem ausgeprägten Befall sehr zu empfehlen! Sie trocknet die Schädlinge quasi aus. Beim Ausbringen bitte dringend einen Mundschutz tragen, da Kieselgur beim Menschen lungengängig ist!
  4. Besonders bei der Anwendung an z.B. Wänden sollte Kieselgur als Spray verwendet werden, weil das beim Ausbringen weniger staubt und somit für den Menschen wesentlich ungefährlicher ist.
  5. Zusätzlich kann mit einem Spot-on gearbeitet werden. Besonders bei einem ausgeprägten Befall empfehlen wir dies.
  6. Fogger oder andere harte Chemiekeulen sind sicherlich sehr effektiv, sollten aber nicht bei Tieren bzw. in Ställen verwendet werden, aus denen Eier oder ggf. sogar Fleisch verzehrt wird. Nach dem Gebrauch gut lüften und für viel Tageslicht sorgen.
  7. Arbeiten Sie gegen Ungeziefer immer ganzheitlich! Heute das Einstreu wechseln, morgen Verstecke reinigen und übermorgen die Tiere behandeln lässt den Teufelskreis nie enden. Wir empfehlen immer Rund-um-Aktionen.
  8. Reinigen Sie alles, damit sich keines der Krabbeltierchen vor Ihnen verstecken kann. Das Einstreu komplett entfernen, Boden und Wände abspritzen und ggf. kalken (mit Löschkalk), am besten zusätzlich mit Kieselgur Spray arbeiten, Verstecke wie Äste am besten verbrennen, Verstecke, die man behalten möchte, heiß abwaschen und nachdem sie getrocknet sind mit Kieselgur behandeln, Futter- und Wasserbehälter ebenfalls gründlich reinigen und natürlich die Tiere entweder mit Kieselgur oder einem Spot-on behandeln.
  9. Wenn der Stall dafür geeignet ist, kann man Wände und Boden nachdem alles entfernt wurde auch abflammen. Dafür eignen sich Bunsenbrenner oder ein Flämmer. Anschließend kalken.
  10. Besonders rote Vogelmilben verstecken sich tagsüber gern in Ritzen und Löchern und saugen nachts unsere geliebten Tiere leer. Wir empfehlen daher Löcher mit Akryl und Übergänge oder Ritzen mit Silikon zu verschließen.
  11. Auch wenn es einen wirklich zur Verzweiflung bringen kann… Nicht den Mut verlieren! Wir sind jederzeit gern für Sie da.