8 Tipps gegen Schnupfen und Erkältung bei Ihren Wachteln und Hühnern

Der perfekte Traumwinter hat wohl eine leichte Schneedecke, Sonnenschein und nicht allzu kalte Temperaturen. Leider ist das weder für uns, noch für unsere Wachteln und Hühner allzu oft Realität. Auch sie können sich vor allem bei nasskaltem und wechselhaftem Wetter schnell erkälten. Der verstopfte Schnabel, im wahrsten Sinne des Wortes, zieht auch schnell die restlichen Atemwege in Mitleidenschaft. Man merkt seinen Wachteln und Hühnern an, dass es ihnen nicht viel besser geht als uns. Sie sind matt, niedergeschlagen und auch Fieber macht vor ihnen nicht halt.

Wir haben für Sie 8 Tipps zusammengefasst, wie Sie Ihre Wachteln und Hühner am besten davor bewahren sich überhaupt erst zu erkälten und wie Sie sie am effektivsten behandeln, wenn sie der böse Schnupfen erwischt hat.

Der Fachbegriff dafür lautet Rhinitis und ist eine Entzündung der Nase bzw. der Nasenschleimhäute. Eine Rhinitis kann als alleinige Erkrankung auftreten oder aber als eine Begleiterscheinung von anderen Erkrankungen. Als alleiniges Krankheitsbild kann sie zum Beispiel von Viren ausgelöst werden. Meist ist es allerdings bedeutend harmloser: Besonders zur kalten Jahreszeit in Kombination mit Nässe und Wind geht es den Wachteln und Hühnern oft nicht besser als uns und eine schlichte Erkältung schleicht sich ein.

Faktoren, die einen Hühnerschnupfen begünstigen sind:

– Regen

– allgemein nasskalte Witterung

– kalter Wind

– klamme Einstreu

– ein zugiger Stall

– geschwächte Hühner

– nicht optimal mit Nährstoffen versorgte Hühner

– Temperaturschwankungen (zum Beispiel durch Wärmequellen im Stall)

Will man einem Schnupfen also effektiv vorbeugen, gilt es diese Faktoren zu meiden!

Im Gegensatz zu uns Menschen merkt man bei Wachteln und Hühnern den Schnupfen nicht zuerst an dem laufenden Schnabel. Es kann sogar ein schlimmer Schnupfen vorliegen und es tritt trotzdem gar kein Sekret aus. Bei Ihren kleinen Lieblingen hören Sie den Schnupfen in erster Linie. Die Atemgeräusche sind stark hörbar und können sogar gefährlich rasselnd klingen. Zusätzlich wird der Schnabel oft aufgesperrt, was auf die Atemprobleme hinweist. Manche Wachteln und Hühner können auch regelrecht quietschen, vor allem beim Fressen. Auch ein Würgen oder ein Kopfschütteln bei gesenktem Kopf (zum Beispiel beim Fressen) können eindeutige Zeichen sein.

Will man nun den eingetretenen Schnupfen behandeln, ist zuerst wichtig, die Ursache für die Erkältung Ihrer Wachteln und Hühner herauszufinden. Zieht es im Stall? Beheben Sie dieses Problem. Herrscht Vitaminmangel? Prüfen Sie das Futter Ihrer Tiere und arbeiten Sie mit Futter- oder Trinkergänzungen. usw.

Als zweites gilt es zu prüfen, ob Ihre Tiere wirklich erkältet sind oder ob der Schnupfen ggf. eine allergische Reaktion ist. Auch Hühnervögel können allergisch auf z.B. Pollen reagieren.

Wollen wir nun eine Erkältung bei unseren Wachteln und Hühnern therapieren, gelten eigentlich die gleichen Grundsätze, wie bei uns Menschen:

Ruhe, Vitamine, Wärme und Reinlichkeit, damit man sich nicht immer wieder ansteckt.

8 Tipps im Kampf gegen den Hühnerschnupfen:

1. Misten Sie also den Stall komplett und desinfizieren Sie ihn ggf.

2. Behandeln Sie alle Tiere mit zusätzlichen, hochwertigen Vitaminen. Die Inkubationszeit bei Schnupfen kann sehr unterschiedlich sein. Beugen Sie also lieber vor.

3. Streuen Sie ihn dick und wohlig warm ein.

4. Beheben Sie alle Möglichkeiten für Zugluft.

5. Ist das Wetter zu nasskalt, muss der Patient auf seinen Ausgang eine Zeit lang verzichten.

6. In besonders schweren Fällen können Sie auch mit Wärmelampen arbeiten. Achten Sie dann aber unbedingt darauf, dass die kleinen Körper keine zu starken Temperaturschwankungen erleiden. Kurz: Kommt die Wärmelampe zum Einsatz, bleibt die Stalltür zu oder die Tiere, die zusätzliche Wärme erhalten sollen, müssen extra gesperrt werden.

7. Ein absoluter Wachtel-und-Hühner-Geheimtipp, den auch wir Menschen schon lieben gelernt haben: Optimal aufeinander abgestimmt ätherische Öle machen jeden Schnupfen nur halb so schlimm, verbessern nachweislich das Stallklima, beschleunigen den Heilprozess und erleichtern die Atmung auch mit einem verstopften Schnabel.

8. Auch wenn Ihre Tiere im Winter nicht legen: Die Anforderungen an das Futter werden nicht weniger. Zu viele Menschen stellen im Winter die Fütterung auf zu gering mineralisierte Mischungen um. Gönnen Sie Ihren Wachteln und Hühnern zu jeder Jahreszeit hochwertiges Futter!

Auch Ihr vogelkundiger Tierarzt steht Ihnen im Fall eines echten Hühnerschnupfens sicherlich unterstützend zur Seite.

Sie haben weitere Fragen? Wir sind jederzeit gern für Sie da.

Herzliche Grüße

Ihr WachtelGold-Team