Die Mauser als wahrer Kraftakt

Es geht los…

Wenn die Nächte anfangen kühl zu werden, die Tage kürzer werden und die Blätter langsam ihre Farbe verlieren, stehen unsere Wachteln vor einer ganz besonders großen Herausforderung: Der Wechsel ihres Gefiederkleiders, die Mauser, ist für Ihre Kleinen jedes Mal wieder besonders kräftezehrend. Da sich das Federkleid aber im Laufe der Zeit abnutzt und entsprechend erneuert werden muss, ist es ein unumgänglicher Prozess.

Ablauf der Mauser

Die Mauser ist als natürlicher Prozess hormonell gesteuert. Diese hormonelle Steuerung ist unter anderem von Faktoren wie der Tageslänge und Temperaturen abhängig.
Wie schnell sie von statten geht, ist nicht pauschal zu sagen. Auch bei unseren Wachteln ist das immer ein wenig anders. Mal geschieht es kaum merklich, mal kommt man in den Stall und denkt, dass ein Kissen geplatzt ist. Man kann allerdings grob von 6 bis 8 Wochen ausgehen.

Unterstützung durch Futterergänzung

Auch wenn Wachteln für ihre Größe besonders robust sind, brauchen die Kleinen mal ein wenig Unterstützung. Besonders zu Beginn der kalten Jahreszeit sollte man die Fütterung mit entsprechenden Vitaminen und Mineralstoffen ergänzen. Über das Trinkwasser sind solche Zusätze unkompliziert zu verabreichen.

Eiablage während der Mauser

Die Wachteln stellen das Legen während der Mauser oft komplett ein. Das ist auch kein Wunder, denn der Wechsel des Federkleides zerrt bereits sehr an ihren Kräften. Durch die künstliche Verlängerung des Tages kann man die Eiablage nach der Mauser wieder ankurbeln. Oder man lässt den Tieren eine wohlverdiente Winterpause, wie es auch ihrem Naturell entspricht.

Tipp: Unsere Wachteln lieben besonders während der Mauser ein ausgiebiges Aschebad! Wer also zu Hause einen Kamin hat, kann den Kleinen diese Wohltat gönnen. Aber bitte nur Holzasche verwenden!